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Private Unfallversicherung
Dein Guide zur Unfallversicherung: So findest du den passenden Schutz, triffst die richtige Entscheidung und sicherst dich und deine Familie optimal ab.
Wenn du herausfinden willst, ob eine private Unfallversicherung für dich und deine Familie sinnvoll ist, wirst du online oft mit sehr einseitigen Meinungen konfrontiert. In diesem Artikel bekommst du alle wichtigen Informationen, um das Thema objektiv und fundiert für dich zu bewerten.
Private Unfallversicherung
Bei der Unfallversicherung geht es vor allem darum, die finanziellen Folgen eines schweren Unfalls sinnvoll abzusichern, ohne ihre Rolle mit anderen Versicherungen zu verwechseln. Entscheidend ist, zu verstehen, wann sie wirklich leistet, für wen sie sinnvoll sein kann und worauf du bei Grundsumme, Progression und Tarifdetails unbedingt achten solltest.
Unfallversicherung
Sinvoll oder nicht?
Was eine private Unfallversicherung überhaupt leistet Die private Unfallversicherung zahlt dann, wenn du durch einen Unfall eine dauerhafte körperliche oder geistige Beeinträchtigung erleidest. Im Mittelpunkt steht dabei meistens eine Einmalzahlung, die dir helfen soll, dein Leben nach dem Unfall neu zu organisieren. Das kann zum Beispiel dann wichtig werden, wenn dein Haus umgebaut werden muss, dein Auto angepasst werden muss oder du auf einmal zusätzliche Unterstützung im Alltag brauchst. Die Versicherung ist also nicht dafür da, dein Einkommen zu ersetzen, sondern sie soll dir nach einem schweren Unfall finanziellen Spielraum geben. Je nach Tarif kann zusätzlich auch eine Unfallrente mitversichert sein. Diese ist aber eher ein optionaler Baustein und in vielen Fällen nicht das Entscheidende. Wann überhaupt ein Unfall vorliegt Damit die Versicherung leistet, muss überhaupt erst einmal ein Unfall im Sinne der Versicherungsbedingungen vorliegen. Die klassische Definition lässt sich gut mit dem Begriff PAUKE merken. Plötzlich von außen unfreiwillig auf den Körper wirkendes Ereignis mit Gesundheitsschädigung Genau an diesem Punkt unterscheiden sich Tarife oft schon deutlich. Gute Versicherer erweitern diesen Unfallbegriff und leisten zum Beispiel auch bei bestimmten Verletzungen ohne klassische äußere Einwirkung oder bei besonderen Folgeschäden. Gerade hier steckt oft ein wichtiger Qualitätsunterschied. Die wichtigste Leistung: die Invaliditätsleistung Die mit Abstand wichtigste Leistung in der privaten Unfallversicherung ist die Einmalzahlung bei unfallbedingter Invalidität. Genau darauf sollte der Fokus liegen. Entscheidend sind dabei zwei Dinge: eine ausreichend hohe Grundsumme und eine sinnvolle Progression. Viele machen den Fehler, sich von extrem hohen Progressionswerten blenden zu lassen, obwohl die Grundsumme viel zu niedrig gewählt ist. Das bringt in der Praxis oft wenig, weil viele Schäden eben nicht bei 100 Prozent Invalidität liegen, sondern deutlich darunter. Deshalb gilt: Eine hohe Grundsumme ist wichtiger als eine übertriebene Progression. Eine vernünftige Unfallversicherung sollte hier eine solide Basis bieten, damit auch bei kleineren bis mittleren Invaliditätsgraden noch eine brauchbare Leistung herauskommt. Wie die Höhe der Auszahlung bestimmt wird Wie viel Geld du am Ende bekommst, hängt davon ab, wie hoch dein Invaliditätsgrad nach dem Unfall festgestellt wird. Dieser richtet sich oft nach der sogenannten Gliedertaxe. Die Gliedertaxe legt fest, wie stark bestimmte Körperteile oder deren Funktionsverlust bewertet werden. Verlierst du zum Beispiel die Funktion eines Fingers, einer Hand oder eines Beins, ist je nach Tarif genau geregelt, welcher Invaliditätsgrad dafür angesetzt wird. Und genau hier gibt es große Unterschiede zwischen den Versicherern. Gute Tarife haben eine starke Gliedertaxe und bewerten Einschränkungen kundenfreundlicher. Das ist ein Punkt, den viele beim Abschluss unterschätzen, obwohl er im Leistungsfall extrem wichtig werden kann. Warum die gesetzliche Unfallversicherung nicht ausreicht Viele denken, sie seien über die gesetzliche Unfallversicherung schon ausreichend abgesichert. Das stimmt aber nur in einem sehr begrenzten Rahmen. Die gesetzliche Unfallversicherung leistet im Wesentlichen bei Unfällen während der Arbeit, auf dem direkten Arbeitsweg sowie bei bestimmten Berufskrankheiten. Das Problem ist nur: Der Großteil aller Unfälle passiert gar nicht dort, sondern in der Freizeit, im Haushalt, beim Sport oder unterwegs im privaten Bereich. Genau in diesen Fällen hilft dir die gesetzliche Unfallversicherung nicht weiter. Und genau dort setzt die private Unfallversicherung an. Sie gilt weltweit und rund um die Uhr, also auch dann, wenn du nicht beruflich unterwegs bist. Unfallversicherung ist keine Berufsunfähigkeitsversicherung Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass die private Unfallversicherung niemals eine Berufsunfähigkeitsversicherung ersetzt. Beide Versicherungen sichern etwas völlig anderes ab. Die Unfallversicherung zahlt nur dann, wenn ein Unfall zu einer dauerhaften Beeinträchtigung führt. Die Berufsunfähigkeitsversicherung sichert dein laufendes Einkommen ab, wenn du deinen Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben kannst, ganz egal ob durch Krankheit oder Unfall. Und genau deshalb ist die BU in vielen Fällen wichtiger. Denn die meisten Fälle von Berufsunfähigkeit entstehen nicht durch Unfälle, sondern durch Krankheiten, oft sogar durch psychische Erkrankungen. Das deckt die Unfallversicherung nicht ab. Die Unfallversicherung kann also eine sinnvolle Ergänzung sein, aber niemals ein Ersatz. Für wen eine private Unfallversicherung sinnvoll sein kann Ob die Versicherung sinnvoll ist, hängt stark von deiner persönlichen Lebenssituation ab. Eine pauschale Antwort gibt es hier nicht. Sinnvoll kann sie zum Beispiel für Menschen sein, die sportlich sehr aktiv sind, viel reisen oder generell ein erhöhtes Unfallrisiko im Alltag haben. Auch für Kinder kann sie interessant sein, weil diese viel in Bewegung sind und die gesetzliche Absicherung ebenfalls nur eingeschränkt greift. Für Rentner kann sie ebenfalls sinnvoll sein, weil gerade im höheren Alter Stürze oft schwerwiegende Folgen haben. Und auch Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen, können mit einer privaten Unfallversicherung zumindest einen Teil des Risikos absichern. Am Ende ist die entscheidende Frage nicht, ob sie theoretisch sinnvoll sein kann, sondern ob du die finanziellen Folgen eines schweren Unfalls selbst tragen könntest oder ob du dieses Risiko lieber absichern möchtest. Welche Leistungen in einem guten Tarif wichtig sind Neben einer starken Grundsumme und einer sinnvollen Progression gibt es noch weitere Punkte, auf die du achten solltest. Wichtig ist zum Beispiel ein erweiterter Unfallbegriff, weil dieser den Schutz deutlich verbessert. Auch der Mitwirkungsanteil spielt eine große Rolle. Dieser regelt, wie stark Vorerkrankungen die Leistung im Schadenfall mindern dürfen. Ein hoher Mitwirkungsanteil ist hier klar von Vorteil. Ebenfalls sinnvoll sein können Leistungen für kosmetische Operationen, Bergungskosten oder auch eine Erweiterung bei Infektionen, Vergiftungen oder bestimmten Bewusstseinsstörungen. Gute Tarife leisten zudem teilweise auch dann, wenn ein Unfall infolge eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls passiert ist. Genau diese Feinheiten machen später oft den Unterschied. Welche Leistungen eher verzichtbar sind Wie bei vielen Versicherungen gibt es auch in der Unfallversicherung einige Bausteine, die zwar nett klingen, aber oft nicht wirklich entscheidend sind. Dazu gehört zum Beispiel das Krankenhaustagegeld. Auch eine Beitragsrückgewähr klingt auf den ersten Blick attraktiv, ist aber in der Praxis meist eher ein Vorteil für den Versicherer als für dich. Auch eine Dynamik ist bei der Unfallversicherung nicht immer sinnvoll, weil es hier um eine Einmalleistung geht und nicht um eine laufende Einkommensabsicherung. Ebenso ist eine Unfallrente oft verzichtbar, wenn bereits eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung vorhanden ist. Wichtig ist also, den Tarif nicht mit unnötigen Extras aufzublähen, sondern sich auf die wirklich relevanten Leistungen zu konzentrieren.
Die private Unfallversicherung ist keine Pflichtversicherung und auch keine Absicherung, die jeder zwingend braucht. Sie kann aber sehr sinnvoll sein, wenn du dich gegen die finanziellen Folgen eines schweren Unfalls absichern möchtest.
ℹ️ Die richtige Unfallversicherung finden
In vier einfachen Schritten zur optimalen Absicherung
Erster Schritt
Risiko richtig einschätzen
Überleg dir ehrlich: Wie hoch wäre der finanzielle Schaden nach einem schweren Unfall? Gerade bei Familie, Eigenheim oder hohem Einkommen kann das schnell teuer werden.
Zweiter Schritt
Grundsumme sinnvoll festlegen
Die wichtigste Entscheidung überhaupt. Orientiere dich an etwa 3 bis 5 Jahresgehältern, mindestens aber 100.000 € – sonst bringt dir die Versicherung im Ernstfall zu wenig.
Dritter Schritt
Tarif richtig auswählen
Achte nicht nur auf den Preis, sondern auf die Inhalte: Gute Gliedertaxe Erweiterter Unfallbegriff Sinnvolle Progression (ca. 225–350 %) Hier trennt sich wirklich Qualität von billig.
Letzter Schritt
Unnötiges weglassen & sauber prüfen
Lass dich nicht von Extras blenden: Viele Bausteine erhöhen nur den Beitrag, ohne echten Mehrwert zu bringen. Wichtig ist ein klarer, solider Kernschutz, der zu dir passt.
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Ich bin sehr zufrieden
Nach 10Jahren im Ausland und meiner Rückkehr aus Amerika war ich mit meinen Versicherungen völlig überfordert und wusste auch nicht mehr genau, welche Rentenansprüche ich in Deutschland noch habe. Umso erleichterter war ich, dass ich mit Dennis jemanden gefunden habe, der mich verständlich und zuverlässig beraten hat.
Daniela
Personalvermittler/in (Researcher)
Würde ich auf jeden Fall empfehlen
Ich arbeite als Notfallsanitäter beim Deutschen Roten Kreuz und erlebe in meinem Alltag immer wieder Situationen, die sowohl anspruchsvoll als auch gefährlich sein können. Eine gute Absicherung spielt für mich deshalb eine große Rolle. Der Kontakt zu Dennis war für mich ein echter Gewinn, denn er hat mir alles klar und professionell erklärt und mir geholfen, die für mich passenden Lösungen zu finden
Mo Hamadeh
Rettungssanitäter/in beim Deutschen roten kreuz
Eine gute online Beratung
Als Gründer von Silvek Media und als selbstständiger Videograf bin ich auf eine passende Absicherung angewiesen. Besonders ging es mir um private Krankenversicherung und den Schutz meiner Arbeitskraft. Der Austausch mit Dennis war sehr wertvoll, weil er meine Situation verstanden und mich ehrlich beraten hat, ohne mir etwas aufzudrängen.
Silvester Schinkel
CEO von SilvekMedia
Seit 7 Jahren zufrieden
Wir sind Larissa und Max Radtke und werden seit sieben Jahren von Dennis begleitet. Schon damals im Angestelltenverhältnis haben wir seine kompetente und transparente Beratung sehr geschätzt. Auch jetzt in seiner Selbstständigkeit fühlen wir uns weiterhin bestens aufgehoben, vor allem weil wir ihn jederzeit erreichen können und er sich immer Zeit für unsere Anliegen nimmt.
Larissa & Max Radtke
Referentin im Bereich Marketing & Softwareentwickler
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Häufig gestellte Fragen zur Unfallversicherung
Wir haben Antworten auf die häufigsten Fragen von euch gesammelt.
Ist eine private Unfallversicherung überhaupt sinnvoll?
Wann zahlt eine private Unfallversicherung?
Was ist der Unterschied zur gesetzlichen Unfallversicherung?
Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?
Was bringt eine Progression?
Was ist die Gliedertaxe?
Brauche ich eine Unfallversicherung trotz Berufsunfähigkeitsversicherung?
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